Hier ein paar typisch kölsche Sachen zum Lachen und Machen :))

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Kölsch für Imis von -

In unserem Verein "UNGER UNS" pflegen wir das kölsche Brauchtum und die kölsche Sprooch. Wir klären Sie auf über die Geheimnisse von Flönz und Halvem Hahn!

 

A
aachjevve : aufpassen, achtgeben
Aaperei : Getue
Äd : Erde
Ähz : Erbse
Ähzezupp : Erbsensuppe
Ääpelschlot : Kartoffelsalat
altereere : sich aufregen

 

B
Bajaasch : Gepäck oder Trupp
bedde : bitten, auch beten
bedügge : bedeuten
bejäne : begegnen
Bützje : freundschaftlicher Kuss
bläck : nackt
Blootwoosch : Blutwurst
Botz : Hose
Bubbelelster : schwatzhafte Person
Büggel : Beutel

 

D
: der, den, dieser, diesen
Danzmarieche : Tanzmariechen
Däubroder : träge Person
Ditz : Säugling, auch Ulkwort für Erwachsene
Doosch : Durst
dunn : tun
Döppe : topfähnliches Behältnis
Dürpel : Kante vom Bordstein
Dürpeldräjer : Person die Tratsch weitergibt

 

E
eesch : erst
Engk : Ende
eraf : hinunter
Erbel : Erdbeere
erusklamüsere : herausfinden, austüfteln
explizeere : mit Worten streiten

 

F
fänsinn : fernsehen
Färv : Farbe
Fastelovend : Karneval
fiere : feiern
fimpschisch : krank, empfindlich
Fisematente : Getue
Fistrenüll : Beziehung
Fleutekies : Quark
Flönz : Blutwurst
Fluhleider : Laufmasche
fussisch : rothaarig

 

G=J
Jade : Garten
jäje : gegen
Jebootsdach : Geburtstag
Jeck : alberne Person, Narr 
Jeöschels : Nörgelei
jivele : kichern, lachern
jläuve : glauben

 

H
Halven Hahn : halbes Käsebrötchen
: er
Hämmche : Eisbein
Hätzleevje : Liebling
Hembsmau : Hemdsärmel
hingeneröm : hintenherum
hück : heute
Hühde : Höhe
Huhzick : Hochzeit
Huus : Haus

 

I
Iefer : Eifer
Iggel : Ungeduld, Hast, Hektik
Imi : nicht in Köln geboren, imitiert
iwich : ewig

 

J
jet : etwas
jihhöstisch : jähzornig
jöömere : jammern
Juuv : Ohrfeige

 

K
Kääl : Kerl
Käjel : Kegel, uneheliches Kind
kalle : reden
Kamelle : Bonbons
Kappes : Kohl oder Unsinn
Kaschemm : abfällig: Kneipe, Schuppen
Katömmelche : Aprikose oder dicke, kleine Nase
Klüngel : Der kölsche Klüngel ist der Sieg der zwischenmenschlichen Beziehungen
Köbes : Kellner, Ober

 

L
Laabes : dumme Person
lans : vorbei
Lappekeß : Bett
Leevde : Liebe
lijje : liegen
Lück : Leute
luure : gucken

 

M
maggele : tauschen, handeln
Mannslück : Männer
mehschtendeils : meistens
mih : mehr
ming : mein, meine
Möler : Maler
Momang : Moment
Mostert : Senf
Muuzepuckel : Miesepeter

 

N
: nein
Näl : Nagel, auch Finger ~
Nevvel : Nebel
Nüsel : Rest im Glas
Nüsele : Geld

 

O
öschele : sich sorgen
ömesüns : umsonst
Özje : ein bisschen, Rest
Ovend : Abend

 

P
Pääd : Pferd
Pänz : Kinder
Pief : Pfeife oder Flöte
Ping : Schmerzen
Pitter : Petrus, Peter
Pooz : Tür, Pforte
Prummetaat : Pflaumenkuchen

 

Q
quaatsche : weinen, jammern
Quallmann : Pellkartoffel
Quetsch : Presse
Quetschebüggel : Akkordeon, Ziehharmonika

 

R
raderdoll : total verrückt
rammdösisch : durcheinander, verwirrt
rääne : regnen
Renommaasch : Angeberei
Rhing : Rhein
rigge : reiten
Rievkooche : Reibekuchen
Röggelche : Roggenbrötchen
Rusemondach : Rosenmontag

 

S
Schaaf : Schrank
schäl : schielend, auch schlecht sehend, auch schief
Schanditz : Schutzmann, Polizist
Schmölzje : Verein
Schnüss : Mund
Schoss : Schublade
schwade : sprechen, reden
Schwadschnüss : schwatzhafte Person
Suurbrode : Sauerbraten

 

T
Täsch : Tasche
tillekat : delikat, auch heikel
Törelör : langweiliges Einerlei
trecke : ziehen
Trööt : Trompete, auch Kehle
Trumm : Trommel, auch dicker Bauch

 

U
Uhr : Ohr
ümmes : jemand
unjlöcksillisch : unglückselig, leider
uuze : necken
Üvvermot : Übermut

 

V
Veedel : Stadtviertel
verhungkse : an etwas deutliche Gebrauchsspuren hinterlassen
verjöcke : verschwenden
verzälle : erzählen

 

W
: wer
Wääch : Weg
Weet : Wirt
wibbele : wackeln, zappeln
Wing : Wein
wupptisch : schnell, rasch

 

Z
Zabel : Säbel
Zaldat : Soldat
Zäng : Zähne
Zantping : Zahnschmerzen
Zick : Zeit
Zoch : Zug

 

Kommen Sie zu uns nach Köln, denn nur am "Ort des Geschehens" erfahren Sie, daß ein "ahler Büggel" nicht etwa ein alter Beutel, sondern ein alter Mann ist!            

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Das rheinische Grundgesetz Dat kölsche Jrundjesetz


Art. 1 Art. 1
Sieh den Tatsachen ins Auge Et es wie et es
Art. 2 Art. 2
Habe keine Angst vor der Zukunft Et kütt wie et kütt
Art. 3 Art. 3
Lerne aus der Vergangenheit Et hätt noch immer jot jejange
Art. 4 Art. 4
Jammere den Dingen nicht nach Wat fott es, es fott
Art. 5 Art. 5
Sei offen für Neuerungen Nix bliev wie et wor
Art. 6 Art. 6
Sei kritisch, wenn Neuerungen überhand nehmen Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet
Art. 7 Art. 7
Füge Dich in Dein Schicksal Wat wellste mache
Art. 8 Art. 8
Achte auf Deine Gesundheit Mach et jot, avver nit ze off
Art. 9 Art. 9
Stelle immer zuerst die Universalfrage Wat sull dä Quatsch?
Art. 10 Art. 10
Komme dem Gebot der Gastfreundschaft nach Drink doch eine met
Art. 11 Art. 11
Bewahre Dir eine gesunde Einstellung zum Humor Da laachste dich kapott

 

 

Kölsche Rezepte

Ähzezupp (met Bröckelche)

E Pund jedrückte Ähze , anderthalf bes zwei Liter Wasser , e jesalze Hämmche , vier jroße Ädäppel , zwei Murre un en Stang Lauch , fuffzig Jramm jewürfelte Speck , en deck jewürfelte Öllich , vier Schieve Wießbrut un Majarin

Üvver Naach enjeweichte Ähze met dem Hämmche un enem Prisje Knoblauch en bis anderthalf Stund koche. Dann de Ädäppele un et Zuppejröns dozodun.

No ner half Stund et Hämmche erusnemme un kleinschnigge. Dä Speck usbrode un de Öllich dozojevve, alles op de Zupp schödde un met Salz afschmekke.

Brutschieve en klein Bröckelche schnigge un dr Majarin brode.

 

Herringsschlot

Drei Herringsfilets , e Restje vum Sunndaachsbrode , drei jekochte Quallmänner , en decke sure Jurk , e klein Händche voll Walnöß , e klein Portiönche rude Beete , vier Löffel Majonäs

De janze Zotate en klein Würfelche schnigge, de Majopnäs un jet Bröh vun de rude Beete enem Döppe jot verröhre un hösch met dä andere Zotate menge.

De Naach üvver köhl stonnloße, domet de Herringsschlot jot durchtreck.

 

Jedeckte Appeltaat

För de Deich:

300 Jramm Mähl, 200 Jramm Botter, 75 Jramm Zucker, en Ei, e Teelöffelche Backpulver

För dodrop:

Zwei Pund Äppele, 100 Jramm Zucker, 100 Jramm Rusinge, jet Kaniel, un en Eijäll  för zu bestriche

 

Wat zum Deich jehürt knedde un kalt stelle.

Mer läch en Springform met dem halven Deich us, un mät ne huhe Rand. Vun demm Reß mät mer en Deckplaat.

Op dä Boddem kütt jet jerevve Brut. Dann de Äppel met dem Zucker, dem Kaniel un dä Rusinge.

De Deckplaat weed dann dropjehapp un met Eijäl bestriche, Bevür mer de Koche dann en de wärmen Ovve deit, maache mer met ener Jaffel e paar Löcher en dr Deckel.